Kimbap


Zutaten:

- 10 Kim-Blätter* - Eingelegter gelber Rettich 단무지  
- 500 g Reis (klebend nicht körnig!!!) - 1 Salatgurke  
- Sesamöl - 3 Karotten  
- geröstete Sesamkerne - Krebsfleisch-Imitat 게맛살**  
- Salz - Eingelegte Klettenwurzeln  
- 3 Eier - BBQ Kimbap ham z.B. 갈비맛 김밥햄  

 * Alternativ: Japanische Nori-Blätter für Sushi

** Ähnlich wie das japanische Surimi

 

Zubereitung:

1. Den Reis kochen, abkühlen lassen und danach einen EL Sesamöl untermischen.

2. Die Salatgurke, den Rettich (wenn nötig) und das Krebsfleisch in lange, dünne Streifen schneiden (Länge: wie die Kim-Blätter; Dicke: s. Bild). Die Karotten in ca. 5 cm lange, dünne Streifen schneiden. Die Eier verrühren und zu einem Eierpfannkuche verarbeiten.

3. Die Gurkenstreifen mit etwas Salz bestreuen, die Karotten und dann BBQ Kimbap ham getrennt in Öl kurz anbraten.

4. Ein Kim-Blatt auf einer Bambusmatte ausbreiten, mit einer dünnen Schicht Reis bedecken und den Reis leicht andrücken (Anleitung auf youtube).

5. Einen Teil der restlichen Zutaten (so daß für alle Kim-Blätter etwas übrig bleibt) auf dem angedrückten Reis verteilen (am oberen und am unteren Rand ca. 2 - 3 cm unbedeckt lassen).

6. Alles mit Hilfe der Bamusmatte zusammenrollen, evtl. alles noch einmal fest zusammen drücken.

7. Die fertige Rolle mit ein bißchen Sesamöl bepinseln und mit gerösteten Sesamkernen bestreuen.

8. Mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

 

Das beschriebene Rezept für Kimbap ist nur eine von vielen Möglichkeit der Zubereitung. Man kann im Prinzip seiner Phantasie freien Lauf lassen und reinpacken was man möchte. In Korea gibt es z.B. auch Kimbap mit Thunfisch und Sesamblättern oder mit paniertem Schnitzel oder mit Chilischoten... Die Grundzutaten sind immer die gleichen wie in diesem Rezept beschrieben, nur anstelle von dem BBQ Kimbap ham wird eben Thunfisch, Schnitzel usw. verwendet.

Die Mengenangaben in diesem Rezept sollten eher als Richtwert verstanden werden und weniger als in Stein gemeißelt. Ich habe am Anfang unterschätzt wie viel man doch von den Zutaten in eine Rolle packen kann und deshalb sind erst einmal viele der Zutaten übrig geblieben. Mittlerweile komme ich mit den oben angegebenen Mengen ganz gut zurecht. Also nicht verzweifeln wenn es nicht auf Anhieb so gelingt wie geplant, das ist alles nur Übungssache und wird mit jedem Versuch besser.